Lege alle neunzig Minuten einen unauffälligen Hinweis an: Atmen, Blick heben, Schultern lösen. Staple die Mikropause auf eine bestehende Gewohnheit, etwa Speichern, Senden, Schließen. So brauchst du keinen zusätzlichen Willen, sondern nutzt vorhandene Anker. Anfangs bewusst markieren, später automatisiert laufen lassen. Nach einer Woche spürst du stabilere Energie, nach einem Monat merkst du, wie du seltener in Erschöpfung rutschst und fokussierter präsent bleibst.
Starte pünktlich mit drei gemeinsamen Atemzügen, lass am Ende drei stille Sekunden für Notizen. Bei längeren Terminen plane eine einminütige Augenpause in der Mitte ein. Ermutige Kurzbewegung beim Sprechen, Kamera kurz weg, Schultern rollen. Das kostet keine Produktivitätszeit, verhindert aber schleichende Müdigkeit, erhöht Beteiligung und Klarheit. Teams berichten oft von prägnanteren Aussagen, weniger Abschweifungen und spürbar angenehmerer Atmosphäre, wenn kleine Breaks offiziell erlaubt sind.